Mehr Plätze für die Kleinsten

 

(aus "GZ-Goslarsche Zeitung" vom 05.03.2010)

Krippengruppe für 2010 in Planung

Die Nachfrage an Krippenplätzen in unserem Stadtteil ist in den letzten Monaten gestiegen. Nun möchten wir, Ihre Kirchengemeinde Oker, in Zusammenarbeit mit der Stadt Goslar eine Krippengruppe in der Kindertagesstätte St. Paulus für das Kindergartenjahr 2010 planen, um den Wünschen unserer jungen Familien nachzukommen. Geplant ist eine Betreuung für Kinder im Alter von 1-3 Jahren, in der Zeit von 07:00-14:00 Uhr.

Da die Platzzahl auf 15 Kinder begrenzt ist, bitten wir interessierte Familien sich umgehend mit der Kindertagesstätte in Verbindung zu setzen, um einen Eintrag in die Voranmeldeliste vorzunehmen. Für weitere Fragen steht Ihnen die Leiterin Anja Voges natürlich gern zur Verfügung. Sie erreichen sie täglich von 08:00-13:00 Uhr unter 05321-61605 oder per Mail: stpaulusKiTa@aol.com

(aus "Der Brückenbauer"-Dezember 2009-Februar 2010)

Evangelische Kindergärten führen Qualitätsmanagement ein

GOSLAR. Planung, Lenkung, Verbesserung des Angebotes – um diese und weitere Aufgaben klar zu strukturieren, haben zehn Kita-Leiterinnen aus Goslar und dem Nordharz für ihre evangelischen Einrichtungen individuelle Qualitätsmanagementsysteme (QMS) erarbeitet. Ihren Aussagen nach mit spürbarem Erfolg.

Wurde schon vor Jahren die Entscheidung getroffen, das System in die städtischen und katholischen Kindertagesstätten Goslars einzugliedern, zog die evangelische Landeskirche Braunschweig nach: Sie schickte neben anderen auch sechs Kita-Leiterinnen aus der Kaiserstadt zu einer speziellen Seminarreihe.

Eineinhalb Jahre lang lernten die Frauen im Haus Hessenkopf, wie sich mithilfe eines umfangreich aufgebauten Informations- und Evaluationsprinzips die Qualität in den evangelischen Kindergärten verbessern lässt. Auch der Kirchenvorstand als Träger der Einrichtungen sei involviert gewesen, erklärt Marina Schoger.

Als Führungskraft in der Kita Zum Markte ist sie sich mit ihren fünf Kolleginnen einig: Jede von ihnen habe sich schon seit Jahren eigenständig mit dem Thema Qualitätsmanagement beschäftigt, jede sei jedoch auf einem anderen Stand gewesen. In dem Seminar erarbeiteten sie sich gemeinschaftlich einen Leitfaden, wandten die neuen Kenntnisse schrittweise in der Praxis an, veränderten die Schwerpunkte und erstellten am Ende individuelle Handbücher.

Anfangs standen die Pädagoginnen dem sehr bürokratisch und kompliziert klingenden Qualitätsmanagement skeptisch gegenüber. Wie akribisch müssen die Vorgaben eingehalten werden? Bleibt daneben noch genug Zeit für die Kinder?

„Wir haben schnell gemerkt, dass alles zwar sehr arbeitsintensiv, aber auch geordneter abläuft“, sagt Anja Voges, Kita St. Paulus. Marlies Bormann von der Kita St. Georg meint, dass der Aufwand abhängig ist von der Größe der Einrichtung und der Personalstärke. „Wir mussten feststellen, dass sehr viel Zeit und Mühe aufgewendet werden muss, die Mehrbelastung ist nicht zu verkennen. Trotzdem stehen die Kinder nach wie vor im Mittelpunkt“, betont sie.

(aus "GZ-Goslarsche Zeitung" vom 04.12.09)